wandern

  •  

    Das einzigartige Wandererlebnis!

    Seit 2007 begeistert die Inselüberschreitung Jung und Alt. Gemeinsam werden in 9 Tagen insgesamt 160 km Fußweg und ca. 5.000 Höhenmeter zurückgelegt, ohne einen Meter auszulassen. Die einzelnen Tagesetappen haben eine Gehzeit zwischen 5 bis 7 Stunden und maximal 1000 Höhenmeter.

    Die Route führt durchgehend über gesicherte Wege. Unsere Inselüberschreitung eignet sich für trittsichere Wanderer mit durchschnittlicher bis guter Kondition. Keine Klettersteige immer Wanderwege!

    Der entscheidende Unterschied zu einer Trekking-Tour ist, dass die Teilnehmer während der Inselüberschreitung wahlweise in der Quinta dos Artistas in Santa Cruz oder in den Galoresort Hotels in Canico de Baixo untergebracht sind. Das schwere Gepäck und die Nächte im Zelt einer Trekking-Wanderung entfallen. Jeden Abend kann man somit den Komfort der selben Unterkunft genießen und anstelle von Koffer packen und Hotel wechseln Energie für den nächsten Wandertag tanken.

    Der Gruppe von maximal 14 Teilnehmern steht täglich ein Kleinbus zur Verfügung, der diese vom Hotel zum Ausgangspunkt der Wanderung bringt, und bei Bedarf Teilnehmer aufnimmt, die gewisse Teilstrecken umfahren möchten.

    Die Routenführung der Inselüberquerung

    Mit Stolz kann man am Ende der Inselüberschreitung auf seine Leistung zurückblicken.

    Die Inselüberschreitung ist als Reise mit Flug und Unterkunft bei unserem Partner www.weltweitwandern.com buchbar. Das ist die Option, die wir Euch empfehlen. Ihr seid dann sicher gegen Flugausfälle,....

    Auf Wunsch auch direkt bei uns nur das Wanderprogramm. Es beinhaltet die geführten Wanderungen sowie alle Transfers. Für Flug, Unterkunft und Verpflegung muss du dann individuell sorgen. Die Erfahrung unserer Wandergäste zeigt, dass eine Übernachtung mit Frühstück ausreichend ist. Oft ergeben sich im Anschluss an die Tagesetappen sehr gesellige kleinere und größere Runden, die dann in die umliegenden Restaurants zum gemeinsamen Abendessen ausschwärmen. 

    Für eine angenehme Einstimmung auf die Inselüberschreitung und ein erholsames Ausspannen danach empfehlen wir einen Aufenhalt von mindestens 14 Tagen. ;-)

  •  

    Madeira mit der ganzen Familie entdecken!

    Abenteurer suchen nach Delfinen, Vulkanschloten und dem mystischen Zauberwald
    Gemeinsam mit Gleichaltrigen entdecken Kinder und Eltern die wilde Atlantikinsel Madeira. Auf der Suche nach Delfinen, Walen und Bananen ist jeder Tag ein neues Abenteuer. Mit einer Enten-Rallye in Levadas, Bootstouren geführt vom Meeresbiologen, kurzen Wanderungen – sogar den höchsten Berg Madeiras erklimmen wir – Höhlenerkundungen wird uns nie langweilig.Wir besuchen Vulkangrotten, kosten Bananen in einem großen Bananenhain und wandern durch den duftenden Zauberwald. Nach der Wanderung auf die Halbinsel Ponta de Sao Lourenco holt uns ein Boot ab und wir fahren die Küste entlang – welche Schätze wir da wohl entdecken?

    Reisetelegramm
    1. Tag: Willkommen zum Familienabenteuer!
    2. Tag: Farbenspiel und Vulkanschlote
    3. Tag: Wandern durch den Zauberwald
    4. Tag: Gipfelsieg am Pico Ruivo (1.861 m)
    5. Tag: Bananen, Wale und Delfine
    6. Tag: Besuch der Vulkangrotten
    7. Tag: Wir machen, wonach uns gerade ist

    Gleich in der Früh brechen wir auf in den Zauberwald. Uralte, bemooste Bäume beugen sich tief zu uns herunter, als wollten sie uns etwas zuflüstern. Wollen sie uns gar vor etwas warnen? Tiefer im Wald liegt Nebel über den Wiesen, und Flechten hängen von den verzweigten Ästen. Jetzt stehen die Bäume aufrechter und schweigen. Was ist das da vorn – eine Hand? Streckt sie gar ihre knorrigen Finger nach uns aus?

    Wandern und Delfinbeobachtung, Bananenhain, und Strandtag: Unsere Partnerin Christa hat in diese Reise sowohl Abenteuerliches als auch Entspannendes beim gemeinsamen Wandern und Erleben gepackt. Herausgekommen ist ein Paket, das Kinder von 6 bis 12 Jahren als auch ihre Eltern/Großeltern glücklich machen dürfte.

    Wie es junger PiratInnen würdig ist, sind wir viel auf hoher See unterwegs. Vom schwarzen Lavasteinstrand holt uns ein flotter Zociac ab. Nun geht es an der Küste entlang, vor uns der wilde Atlantik. Ein anderes Mal schippern wir mit einem alten Fischerboot los, um nach Walen, Delfinen und Schildkröten Ausschau zu halten.

    Wir steigen hinein in Vulkangrotten und erfahren viel über Vulkane, in einem Bananenhain kosten wir uns durch verschiedene kleine und größere Sorten. Es bleibt aber auch freie Zeit, um auf dem Bauernmarkt in der Hauptstadt Funchal frische Mangos oder Maracujas zu erstehen – oder einfach für einen weltvergessenen Tag am Strand.

    Eine abwechslungsreiche Reise, die Kindern im Alter von 6-12 Jahren mit ihren Eltern oder Großeltern einen spannenden sowie erholsamen Urlaub garantiert. Vom Entdecken des Zauberwaldes, der Besteigung des höchsten Berges, bis zur Begegnung mit Delfinen ist für jeden das Richtige dabei!

    Buchbar bei unserem Partner Weltweitwandern! 

  • Die entschleunigte Inselerkundung

    Frei nach dem Motto "Lass es dir gutgehen"  steht das Gehen und Erkunden bei dieser Woche im Mittelpunkt. Auf kleinen "Spazierwanderungen" führen Gerald oder Marie-Louise die Teilnehmer in einer Kleingruppe zu den schönsten Aussichtsplätzen und Sehenswürdigkeiten der Insel. Jeden Tag wird ein anderes Thema erkundet zu dem es dazupassende kulinarische Spezialitäten gibt. Ausgangspunkt für diese genussreiche Woche ist die familiengeführte „Quinta dos Artistas“.

    Was kann man sich von dieser Woche erwarten:

    • gemütliche Spazierwanderungen
    • 360° Rundblick - vom Zentralmassiv bis zur Küste
    • es gehrt durch alte, knorrige Lorbeerwälder (UNESCO-Weltnaturerbe)
    • auf Genusswegen fahren wir rund um die Insel
    • Weinverkostungen & ofenfrische Spezialitäten
    • Bootsausflug & Beobachtung von Meeressäugern
    • Übernachtung & Entspannung in der neu gebauten Quinta dos Artistas mit Meerblick und saisonalen Produkten der eigenen Farm

    Das Wochenprogramm im Überblick:

    1. Tag: Olá, Madeira!
    2. Tag: 360° Rundblick, Gemüsefelder, Zuckerrohrschnapsbrennerei und Bauernmarkt
    3. Tag: Lorbeerwälder, Weinverkostung und Medinha aus dem Holzofen
    4. Tag: Auf der Suche nach Delfinen und Walen übers Meer
    5. Tag: Entspannen in der Ruheoase Quinta dos Artistas
    6. Tag: Inselhauptstadt Funchal
    7. Tag: Entspannen in der Ruheoase Quinta dos Artistas
    8. Tag: Até à vista! Abreise

    Buchbar ist die Genießer Tour als Pauschalreise über unseren Partner Weltweitwandern inkl. Flug, Unterkunft in der Quinta dos Artistas und dem einwöchigen Wanderprogramm. Auf Wunsch können Gäste auch direkt bei uns diese Genießerwoche inkl. Unterkunft und Wanderprogramm exkl. Flug buchen.

    weinberge

  • Madeira auf eine ganz exklusive und invidiuelle Art kennen lernen

    Ihr kommt nach Madeira und genießt es euch im Urlaub keine Gedanken über die Sehenswürdigkeiten zu machen, wie man dort hin kommt und wollt auch nicht persönlich Autofahren? Ihr begebt euch gerne vertrauensvoll in die Hände verlässlicher Guides und Einheimischer, um einen noch tieferen Einblick in Natur, Kultur sowie Land & Leute zu bekommen? Dann solltet ihr einen Tag Madeira exklusiv mit uns verbringen. 

    Was könnt ihr euch darunter vorstellen?

    • ein persönlicher Guide aus unserer "Wanderfamilie" begleitet euch von 9 - 17 Uhr
    • ihr wünscht - wir führen
    • ein maßgeschneiderter Wander-Kultur-Gourmet-Sightseeing-Ausflug
    • Tourenplanung individuell und persönlich - wir zeigen euch "unser Madeira" und gehen dabei speziell auf eure Wünsche ein
    • wir bewegen uns abseits der Massen
    • ein moderner, klimatisierter VW-Bus mit 8 Sitzplätzen, wir "chauffieren" euch persönlich
    • einen unvergesslichen Tag erleben
     

    Das maßgeschneiderte Tages- bzw. Wanderprogramm

    Ihr sendet uns vorab eure Wunschliste der Sehenswürdigkeiten, dir ihr kennen lernen wollt und wir gestalten ein individuelles Tagesprogramm.
     
    Die Ausflüge und Wanderungen passen wir dem aktuellen Wetter und Blütenstand von Flora & Fauna an. Oft ist eine Levada tiefer schon vieles verblüht, 100 m höher auf der anderen Levada noch alles in voller Blütenpracht. Oder unten ist alles im Nebel, die Hochebene aber frei, im Süden regnet es im Norden scheint die Sonne.
     
     

    Termine

    Für Terminanfragen sendet uns einfach über die schnelle Wanderanfrage oder per Email eine Nachricht. Wir melden uns umgehend mit Terminvorschlägen und einem möglichen Tagesprogramm zurück. 
     
     
     
     
     
  • NATUR  KULTUR  KUNST & GENUSS  —  AUF MADEIRA 

    QAquer

    Ein besonderer Ort auf Madeira, ein Treffpunkt und Lebensplatz für Menschen mit Bezug zu Natur, Kultur, Kunst und Genuss. Inmitten einer kleinen Landwirtschaft findet man Platz für einen wert(e)vollen Urlaub in kleinen Ferienhäusern und Appartements. Besondere Wanderangbote, Platz für Yoga, kleine Seminare, Kunstkurse, ein professionelles Tonstudio (Avocado Tree Studios), oder einfach zum Ausspannen und um die Zauberinsel Madeira selbst zu entdecken.

    Respektvoller und wertschätzender Umgang zwischen Gästen und Gastgebern

    Quinta Kachel 600x480Wir wissen wie wertvoll und wichtig Urlaub geworden ist. Viele unserer Gäste leben in angespannten uns stressvollen Lebensumständen. Die Tage bei uns möchten wir Ihnen abwechslungsreich, erholsam, ruhig und gesund gestalten. Wir respektieren Ihre Bedürfnisse und Wünsche und schätzen Ihr Vertrauen, den Urlaub bei uns zu verbringen.

    Wir erwarten aber auch von Ihnen, dass sie erkennen, dass diese Aufgabe für uns eine schöne Arbeit, aber eben auch eine anstrengende Arbeit ist. Wir sind nicht in der Lage 365 Tage im Jahr 24 Stunden „Vollgas“ zu geben. So wird es auch einmal Tage geben an denen wir nicht „gut drauf“ sind. Es wird uns nicht immer alles so gelingen wie wir möchten, vielleicht sind die Erwartungen manchmal auch unterschiedlich. Mit Respekt und Wertschätzung können wir das aber alles sicher und fröhlich lösen. Wir werden keine „touristische Disney Plastikwelt“ für sie schaffen. Sie kommen zu uns „besonderen“ Menschen und wir empfangen Sie als „besondere“ Menschen.

    Toleranz und Anerkennung unterschiedlichen Glaubens- und Lebensweisen.

    Wer diese Einstellung mit uns teilt, ist bei uns richtig. Wir brauchen darüber nicht viel reden. Wir werden nicht „missionieren“ und wollen nicht „missioniert“ werden. Wir haben unsere Vorlieben und Sie die Ihrigen.

    Es können sich interessante Gespräche ergeben, leidenschaftliche Diskussionen sind möglich. Aber nur, wenn beide diesen Meinungsaustausch wollen.

    Es gibt nur eine Rasse, die heißt Mensch.

    Sparsame, verantwortungsvolle und bewusste Nutzung der Umwelt 

    Persönlich, privat, klein, offen und mit Lebensfreude erfüllt. WERT(e)VOLL

    Mehr darüber erfahren - direkt zur Homepage. 

  • Unsere Wanderwochen bieten einen bunten Querschnitt der unterschiedlichen Regionen Madeiras mit ihren vielfältigen Landschaftsformen, klimatischen Bedingungen und botanischen Besonderheiten. Die Routen werden abhängig der Jahres- und Blütezeit festgelegt und den jeweiligen vorherrschenden Wetterbedingungen angepasst.

    Der Charme der Insel zeigt sich den Teilnehmern in unterschiedlichen Situationen: an einem verlassenen Aussichtspunkt mit traumhaften Blick über die Berge, beim Schnuppern von einzigartigen Blumenaromen oder in den Begegnungen mit den Madeirensern entlang des Weges.

    Genussvolles Wandern ist unser Credo, daher beschließen wir die Wandertage auf Wunsch gerne bei einer verdienten Einkehr in uns bekannten Bars oder Lokalen.

    Folgende Wanderwochen stehen euch zur Auswahl: 

    Madeira à la Christa mit Weltweitwandern

    Das sorgfältig gewählte Programm kombiniert die Sehenswürdigkeiten der Insel mit ausgesuchten Wegen abseits der frequentieren Touristenpfade. Diese Wanderwoche beinhaltet 4 Ganztageswanderungen, verteilt über die ganze Insel, und eine Halbtages Stadtführung in Funchal. Die Gruppen haben nie mehr als 14 Teilnehmer und garantieren persönliche Betreuung und höchste Qualität. Alle TeilnehmerInnen können wahlweise in der Quinta dos Artistas in Santa Cruz oder in den Galoresort Hotels in Canico de Baixo übernachten. Termine und Verfügbarkeiten erfahrt ihr unter www.weltweitwandern.com. Kristin Pavanto, die für Madeira zuständige Reiseorganisatorin, berät euch gerne!

     

     

  •  1 - Wozu wandern? 

    Ich könnte jetzt lügen und behaupten, ich wandere, weil das so gesund ist. Kein Scherz - wer wandert, ist nahezu unsterblich: Schutz vor Alzheimer, verringertes Diabetes-Risiko, Stärkung des Immunsystems. Aber die Wahrheit ist: Wandern macht glücklich. Und mit dieser Ansicht bin ich nicht allein. Für eine Studie des Bundeswirtschaftsministeriums wurde das “geistige Wohlbefinden” von Menschen vor und nach einer Wanderung abgefragt. Hinterher hatte es sich verdoppelt. In einer anderen Untersuchung sagten 82 Prozent aller Wanderer: Nach einer Wanderung bin ich glücklich.

    Welche Faktoren zu diesem Gefühl beitragen, ist gut erforscht: Menschen erleben Glücksmomente, wenn sie auf grüne Flächen schauen, denn Grün wirkt beruhigend. Auch gewundene, schmale Pfade werden weltweit als schön und beglückend erlebt: Der Mensch liebt die Abwechslung und das Geheimnisvolle (im Gegensatz zum bisweilen schmerzhaft eintönigen Alltag). Und wenn eine Wanderung immer wieder Blicke auf Seen, Bäche, Flüsse oder Wasserfälle ermöglicht, tanzen die Endorphine Pogo. Warum das so ist? Weil wir mit Wasser, so vermutet man, Urgewalt verbinden. Die Seele des Menschen ist eben nah am Wasser gebaut. Angeblich soll Wandern außerdem schlau machen. Regelmäßige Bewegung führt jedenfalls zu besseren Schulnoten und regt die Gehirnaktivität an. Schon die antiken Philosophen philosophierten ausschließlich im Gehen.Man kann aber natürlich auch einfach drauflos marschieren, weil man neugierig ist, was hinter der nächsten Wegbiegung lauert.

     

    2 - Was gehört in den Rucksack? 

    Bevor man sich um alles ander Gedanken macht: Ein Müllbeutel. Am besten ein starker und reißfester. In den stopft man den Rest. Wenn alles drin ist, knotet man ihn oben zu, und schon hat man die bester Versicherung gegen dreitägigen Dauerregen, versehentliche Stürze in einen Gebirgsbach oder eine unerwartete Passage unter einem Wasserfall. (Lachen Sie nicht! Alles schon passiert!)

    Was sonst noch? Geschmackssache. Ein kleines Erste-Hilfe-Set sollte mit. Eine Taschenlampe. Ich habe auch immer eine dieser knisternden Rettungsfolien dabei. Die wiegen nix, halten aber tatsächlich warm, wenn man sich den Fuß verknackst und auf Hilfe warten muss.Ansonsten nehme ich immer viel Essen mit, Nüsse, Riegel, solche Sachen. Ich finde, man sollte sich nicht kasteien, wenn man seinem Körper 30 Kilometer am Tag zumutet. Und einen Kinderschirm braucht man auch, so einen für 2,95 Euro aus dem Drogeriemarkt. Ich hasse es, drei Tage lang mit einer Regenjackenkapuze auf dem Kopf herumlaufen zu müssen, unter der man nicht hört, da ist ein Schirm wunderbar. Außerdem muss der Müllbeutel dann ich alles retten.

     

    3 - Wandern Männer und Frauen unterschiedlich?

    Der Mann wandert kraft seiner Waden, dick und behaart, Muskelmaschinen zur Bewältigung von Höhenmetern. Wie hoch ging es heute? Zur peniblen Ermittlung dient ihm eine komplizierte Armbanduhr, die das Auf und Ab am Berg dokumentiert, so dass er sich abends auf der Hütte angesichts seiner Werte zufrieden zurücklehnen kann: Das wäre geschafft!

    Die Frau ist demgegenüber eher mal geschafft: Sie hat in ihrem Rucksack weder Kompass noch Klappmesser, aber trotzdem zu viel Zeugs. Dies ermöglicht es dem Mann, im rechten Moment das Gepäck der Frau zusätzlich zum eigenen zu übernehmen, heldenhaft auf die Brust geschnallt. So kann er sich stark fühlen und sie ein bisschen schmelzen. Das kann, für beide, ganz schön sein.Leider will die Frau immer genau wissen, wo es hingeht. Sie hasst selbst kleinste Unwägbarkeiten der Route, während er zu jeder Abkürzung bereit ist, mag sie auch noch so lang sein. Das wiederum ist, für beide, nicht so schön.

     

    4 - Gibt es Kinder, die gern wandern?

    Natürlich, jede Menge. Das Problem ist nur, es sind nie die eigenen. Wandern - das hat mein Siebenjähriger mal so zusammengefasst: Wandern ist etwas, was Erwachsene sich ausgedacht haben, nachdem sie alle alten Kirchen zweimal hintereinander angeschaut hatten, Ist also Langeweile für Profis.Als Vater sieben fußfauler Kinder weiß ich, was bei dieser Haltung nichts bringt: anbrüllen, mit Nordic-Walking Stecken piksen, Taschengeld erhöhen. Auch hilft es nicht lange, den Märchenonkel zu mimen (“Bis zur übernächsten Kurve sucht sich jeder einen Stock, der etwas erzählen kann. Die tollste Geschichte gewinnt”) oder vorab Süßigkeiten in die Bäume zu hängen.

    Wer Kinder zum Wandern verleiten will, muss erstens: mehrere Kinder mitnehmen. gleiche Schrittlänge und Input auf Augenhöhe. Zweitens: Abstand halten. Und zwar gerade so viel, dass man sie mit einem Steinwurf nicht erreichen kann. Was die da vorne dann machen? Keine Ahnung. Bei nahezu allen erfolgreichen Wandererlebnissen habe ich von meinen Kindern nicht viel gesehen. Und drittens, ganz wichtig: eine möglichst steinige Route wählen. Krokodile schlucken Steine, damit sie leichter tauchen können. Das ist logisch. Kinder vergleichen gern ihre Formen, suchen den besten Ditschstein und sammeln immer mehr Steine am Wegesrand ein. Sie füllen damit ihre Hosentaschen - und kommen so leichter den Berg hinauf. Das ist nicht logisch, funktioniert aber prächtig.

     

    5 - Grüßt man - und wenn ja, wie richtig?

    Sollte man? Sollte man nicht? Keine Frage: Beim Spaziergang durch den Stadtpark grüßt man keine Fremden. Auf dem Land dagegen sagt man umso öfter “Hallo”, “Grüß Gott” oder “Moin!”, je menschenleerer die Landschaft wird. Manche Städter mögen das als Heimatfolklore abtun oder gar als Verletzung ihrer Privatsphäre empfinden. So lange, bis sie in den Alpen einen Klettersteig entlang balancieren, ein grollendes Gewitter aufzieht und der Handyempfang weg ist: Vielleicht ist der Zausel mit dem lächerlichen Seppelhut ja später der Einzige, der den Rettungsdiensten sagen kann, wo man nach ihnen suchen muss. In den Weiten Skandinaviens dagegen grüßt man nicht einfach, man wechselt sicherheitshalber noch ein paar nette Worte. Denn dank Kommissar Wallander weiß man inzwischen, wozu scheinbar friedliche Normalbürger hier in der Lage sind. Jemand, mit dem man schon etwas Freundschaft geschlossen hat, der hängt einen doch nicht einfach an den nächsten Baum und zieht einem die Haut ab. Noch Fragen?

    Ach so: Wer grüßt zuerst? Einfache Antwort: man selber. Nicht wenige Wanderer warten, bis der andere grüßt, aus Unsicherheit. der Entgegenkommende könne das Grüßen doch für befremdlich halten. Dem anderen geht es genauso, und kaum ist man grußlos, aber sicher wechselseitig vorwurfsvoll anstarrend aneinander vorbei, ärgert man sich furchtbar. Andererseits berichten auch nicht wenige Wanderer von der Schmach, zuerst gegrüßt, sich also ihrem Gegenüber geöffnet zu haben - worauf der sie nur wortlos beäugt habe, als seien sie nicht ganz dicht. Der eine oder ander Therapeut soll schon Seminare zur Verarbeitung solcher Begegnungen anbieten.

     

    6 - Allein oder zusammen?

    Die Antwort hängt von derart vielen Faktoren ab, dass man die Frage am besten mit etlichen anderen beantwortet. Zum Beispiel mit der, ob man die persönlichsten Gespräche der vergangenen Jahre führen will (passiert einem beim Wandern zu zweit). Ob man zuhören möchte, was der Wind frühmorgens mit den vereisten Ästen der Bäume anstellt, wie er sie knarren und knacksen lässt (kann man, wenn man allein unterweg ist und niemand quatscht). Oder ob man Wert darauf legt, ungefährdet durch Grizzlygebiet zu laufen (die Geräuschkulisse einer sechsköpfigen Freundesgruppe schlägt jeden Bären in die Flucht). Man sieht: Allein oder zusammen - kommt immer darauf an.

     

    7 - Wie lange muss ich wandern, bis ich einkehren darf?

    Anschlussfrage: Wa ist denn überhaupt eine Wanderung? Der Deutsche Wanderverband, sozusagen der Bundesgerichtshof des Wanderns, weiß Bescheid: Wer über eine Stunde in Wald und Wiesen unterwegs ist, macht eine Wanderung. Wer also mehr als 60 Minuten zu Fuß geht, darf schon einkehren.Misslich ist es, wenn dann keine Einkehr möglich ist. Wegen Ruhetag, Betriebsferien oder ganz einfach weil keine Waldgaststätte in der Nähe ist. Man muss sich da vorab schlaumachen,m sonst ist die Enttäuschung groß - vor allem für alle Wanderer mit dem festen Prinzip: “Berge von unten, Kirchen von außen, und Kneipen von innen”.

    Auch die Uhrzeit spielt eine Rolle. Einige Wanderer starten ja schon zu Frühtau-Zeiten, nach einer STunde ist es dann womöglich erst 8.30 Uhr am Morgen. Zu früh für eine Einkehr, ganz klar - in diesem Fall gilt die Regel “Kein Bier vor zehn”. 

    Generell aber muss man einfach in seinen Körper hineinhorchen. Wenn die kritische Schwelle der Unterhopfung erreicht ist, sollte man unbedingt einkehren. Es soll sogar Leute geben, die nur deswegen wandern.

     

    8 - Darf man singen - und wenn ja, welche Lieder?

    Man darf - solange man damit niemanden belästigt. Und hier fangen die Probleme an: Es sind ja nicht nur die anderen Menschen unterwegs, die über ein schief gekrähtes “das Wa-handern” die Nase rümpfen könnten. Da ist der Stieglitz, der bei Lärm verschreckt von seinem Baum flieht, der Igel, der verstört das Weite sucht. Auch Rehe und HAsen versetzt ein forsches Lied in Angst und Schrecken. Schmetterlinge und andere Insekten haben zwar keine Ohren, aber hören können sie trotzdem - mit einer Art Trommelfell, das zum Beispiel am Po oder an den Füßen sitzt. Selbst Spinnen spüren mit feinen Sinneshärchen, wenn jemand herumkrakeelt. Und Tiere können wenigstens noch weglaufen. Aber auch Pflanzen nehmen Töne wahr, in Form von Schallwellen - und müssen aktustische Belästigungen ungeschützt über sich ergehen lassen. Es ist zwar nicht belegt, dass ein beherzt dargebrachtesIm Frühtau zu Berge Bäumen und Gräsern missfällt, aber im Zweifel würde ich mich da nicht aufdrängen wollen. Käme ein Unbekannter zu mir und drehte zum Beispiel seine Andreas-Gabalier-CD auf, wäre mir das schließlich auch nicht recht. Wer also unbedingt singen will, sollte nicht lauthals schmettern, sondern dezent säuseln. Und statt kerniger Wanderlieder lieber naturnahe Texte wählen: “Summ, summ, summ, Bienchen, summ herum!”

     

    9 - GPS oder Karte? 

    Neulich von einer Frau gehört, die sich bei Wandern im Mainzer Stadtwald verlaufen hat. Wandern kann man da eigentlich nicht, höchstens spazieren: Auf der einen Seite liegt Gonsenheim, auf der anderen Budenheim. Mittendurch geht eine Autobahn. Wie man sich da verlaufen kann? Der Akku ihres HAndys sei leer gewesen, Google Maps habe nicht mehr funktioniert. GPS macht blöd. Ich glaube nicht, dass in Deutschland auch nur eine einzige Wanderstrecke existiert, auf der man tatsächlich ein GPS Gerät benötigt (oder eine Karten-App im Smartphone). So, wie bei uns die Wanderwege mit Hinweisschildern zugekleistert sind, braucht man meistens noch nicht mal eine Karte. Natürlich sollte man trotzdem immer eine dabeihaben, man weiß ja nie. Und natürlich sollte man sie lesen können. Wer aber durch Lappland marschieren möchte oder in Nunavut wandert, darf zusätzlich auch ein GPS-Gerät mitnehmen. Er sollte bloß darauf achten, dass der Akku genügend Saft hat.

     

    10 - Was spricht für Wanderstöcke? 

    Wer einen Wanderstock benutzt, sollte sich über das heikle Konnotationsfeld im Klaren sein, in dem der Stock etymologisch angesiedelt ist: Schon der Knotenstock der fahrenden Handwerksgesellen, rotwelsch “Stenz” genannt, führt ins Milieu der Zuhälter und Weiberhelden, der “Stenze” eben. Dazu das liebevolle Schnitzwerk am Griff von Qualitätsstöcken, das unabweislich phalisch ausläuft.

    Spitze Metallteile am unteren Ende sowie das rasselnde Marschiergeräusch walkender VHS-Truppen verweisen zudem auf eine aggressive Komponente in der Stocknutzung. Man denke auch an den schussbereiten Skistock von James Bond inDer Spion, der mich liebte. Doch jenseits dieser ideellen Bedenken bringt der Stock auch praktische Gefahren. Nicht selten stolpert der Nutzer über die Stöcke, was im Gebirge fatale Folgen haben kann. Und weil sie meist mit einer Schlaufe am Handgelenk fixiert sind, hat man notfalls keine Hand frei oder bricht sich beim Sturz das Gelenk.

    Außerdem mahnen Mediziner, dass die Stocknutzung dem Gleichgewichtssinn schadet und der Trittsicherheit abträglich ist: Gelenkstrukturen und Muskeln werden verwöhnt und nur unzureichend trainiert. Die UIAA, eine internationale Vereinigung von Alpinistenverbänden, empfiehlt die Verwendung von Stöcken daher nur bei massivem Übergewicht, bei Wirbelsäulen- und Gelenksschäden, beim Tragen schwerer Rucksäcke, bei Schnee, Nässe, Dunkelheit und im hohen Alter. Anders gesagt: Hätte Gott den Stock-Wanderer gewollt, so hätte er den Menschen mit drei oder gar vier Beinen erschaffen.

     

    Erschienen am 16.3.2017, Die Zeit, Ausgabe Nr. 12 (Autoren: Manuel Andrack, Stefan Nink, Ulrich Stock, Georg Cadeggianini, Mark Spörrle, Sandra Danicke und Burkhard Straßmann)

  • Eine inspirierende und kraftvolle Woche auf Madeira

    Eine inspirierende und kraftvolle Woche auf Madeira

    Als Teenager entdeckte ich Yoga und  es begleitet jetzt schon mein ganzes Leben und hat mich nicht mehr losgelassen. Es ist für mich nicht nur eine "Turnübung", es ist für mich auch ein Teil meines Lebensweges. Es hält mich körperlich und geistig beweglich und hat mir über Krisen geholfen.

    Eine intensive und wegweisende Yogalehrerausbildung hat meine anderen Ausbildungen in Rhythmik, Reiki und Kinesiologie ergänzt.

    Mein Yoga Weg
    Ich habe nie ein Sendungsbewußtsein verspürt, alle Menschen "missionieren" zu müssen. Aber im Lauf der Jahre sind immer mehr Menschen zu mir gekommen und haben meine Übungen und Hilfen gesucht und gerne angenommen.
    So habe ich meine "Wandern- und Yogawoche" entwickelt. Diese ist für Anfänger und Fortgeschrittene gleichermassen geeignet. 

    Unser Ziel
    Es geht darum, einen Weg zu sich selbst, zu mehr Ruhe, Gelassenheit und Lebensfreude zu finden. Der Weg dahin sind körperliche Übungen (Asanas), geistige Übungen (u.a. Meditation), positives Denken, Entspannung, bewusste Ernährung und  Zeit für Gespräche und das alles in Verbindung mit  Bewegung in der phantastischen Natur Madeiras.
    Ich führe meine Gäste zu besonders schönen und kraftvollen Plätzen. Wir meditieren am Strand im Klang der Wellen oder unter den jahrhundertealten Erika- und Lorbeerbäumen oder versuchen, den Geist im Rhythmus des Gehens zur Ruhe zu bringen. Am Ende dieser intensiven Woche soll jeder Gast fröhlich und energiegeladen in seinen Alltag zurückkehren und die gelernten Übungen als hilfreich im täglichen Leben einbauen können. 

    Unser Weg
    Gemeinsam werden morgens vor der Wanderung und abends nach der Wanderung Yoga-Übungen praktizieren, sowie "situationselastisch" während des Tages Meditations- und Atemübungen einbauen. Die Intensität der Übungen wird individuell auf Yoga-Fortgeschrittene und interessierte Yoga-Einsteiger abgestimmt.
    Jeder Teilnehmer ist eingeladen, behutsam in sich selbst hineinzuhorchen und zur eigenen Mitte zu finden. Je nach persönlicher Stimmung erfreut man sich der Ruhe und Stille oder der Gesellschaft der Mitwanderer. Die Woche zeichnet sich durch sowohl ernsthafte als auch fröhliche Gespräche und Freude an der Bewegung in der Natur aus.

    Qualität
    Ich habe mich aus den Erfahrungen der vergangenen Jahre entschlossen, die Gruppengrösse auf max. 8 Personen zu reduzieren. Es entsteht dabei schon die gewünschte Gruppendynamik, aber es bleibt persönlich und ich habe für jeden einzelnen noch mehr Zeit. Ich fahre selbst mit euch in meinem VW-Bus über die Insel und in dieser "familiären" Runde können wir auch ganz kleine Strassen fahren und zu besonderen Plätzen gelangen.

    Unterkunft
    Mit meiner Familie habe ich die Quinta dos Artistas - ein kleines Landgut - 2016 und 2017 gebaut. Hier seid ihr untergebracht, hier haben wir einen besonderen Platz für unsere Übungen gebaut. 
    Die Quinta wird am 1.2.18 eröffnet.

    Ich freue mich auf Euch, bucht bitte rechtzeitig, durch die kleine Gruppengröße gibt es weniger Platz.

    Liebe Grüsse Christa Dornfeld